Dienstag, 27. Dezember 2011

Weihnachten war schön!

Wir hatten ein sooo schönes Weihnachtsfest! Die Kinder waren so glücklich, wir haben die Tage mit Lego-Spielen verbracht, die ersten *kleinen* Legos kamen super an.
Selbst mein Vater war fasziniert, was für schöne Lego-Farben es inzwischen gibt.

Die Plätzchen, die wir gebacken haben, waren heißbegehrt. Mein Vater hatte auch nochmal vegane Plätzchen mitgebracht und wir haben zusammen Brötchen fürs Abendbrot gebacken.
Meine Schwiegermutter war ganz hin und weg vom Alnatura Toscana Aufstrich, mein Vatter zufrieden mit seiner Hafermilch im Kaffee und es war einfach schön und friedlich.

Wir wurden von so vielen Menschen mit lieben Postkarten und Geschenken für die Kinder bedacht. Ich habe mich wirklich gefreut.
Ich glaube fast, ich werde doch noch zum Weihnachtsfan.

Einziges Manko: ich hab seit Tagen eine fiese Bronchitis. Vegane Würstchen, Kartoffelchips und das ich am 23. noch mit nassen Haaren vom Sport kam, hat vermutlich auch nicht gerade geholfen.
Wenn ich mir keinen Fön kaufen will, sollte ich wohl mal eine Mütze einpacken.
Ich liege also richtig flach.
Ob es wohl Zufall ist, dass ich letzten Winter, wo ich erst vollwertig-vegan und dann rohvegan war, nur ein einziges Mal erkältet war?
Da war ich im Januar einmal krank. Ich hatte zwei Tage 40 Fieber und danach war alles vorbei.
Dieses Mal quäle ich mich die ganze Zeit mit so minimal erhöhter Temperatur und fühle mich echt miserabel.

Ich habe also beschlossen, es gibt einen Neustart. Und wie es eben meine Art ist, natürlich nicht heute, was vermutlich wirklich Sinn machen würde.
Am 01. Januar und dann starte ich einen neuen Blog. Schubladenfrei. Ich versuche einfach bei jedem Essen, das zu essen, was mir wirklich gut tut.
Ob das nun Avocado, Rotkohl, Mango, Reis, Hirse, Pesto oder Römer ist und wie man das nennt, wie sich das einteilt, ist mir egal. Ich will versuchen, auf meinen Körper zu hören.
Da ich weder meine Neurodermitis noch meine Arthritis zurück will und auch weiterhin ethische Bedenken gegen tierische Kost habe und auch an den Umweltaspekt glaube, bleibe ich vegan.
Ich weiß, das glauben nicht alle und viele bezeichnen das vielleicht auch als Schublade, aber ich nicht.
Mein Blog, meine Entscheidung...also nicht ärgern ;o)
Meine Grundvorraussetzungen sind also nur Sport und veganes Essen und so heißt dann also auch der Blog.
vegan food & play

Los geht es Neujahr und deshalb wünsche ich euch allen jetzt schon viel Liebe, gute Gesundheit und noch mehr Freude, einen friedlichen Ausklang des alten Jahres und ein wundervolles neues Jahr!
Mögen all eure Wünsche und Träume sich erfüllen!

Ich werd mich jetzt mit meiner Familie zusammenkuscheln und hoffentlich schnell meine Erkältung loswerden. Donnerstag gehen wir entweder ins Leaf oder ins Loving Hut, ich wäre bis dahin gerne wieder fit, damit ich das Treffen mit Freunden nicht auch noch absagen muss. Vielleicht melde ich mich dann nochmal, ansonsten hoffe ich, die liebgewonnenen Gesichter im neuen Blog wieder zu sehen.
Fühlt euch gedrückt (und natürlich nicht angesteckt)!

Freitag, 23. Dezember 2011

Frohe Weihnachten und Danke!

Danke für alle mutigen Menschen!
Danke für Zivilcourage!
Danke für friedliche Revolutionen!
Danke für Feundschaften, alte und neue!
Danke Loriot, ich werde dich immer lieben!
Danke für meine wundervolle Familie!
Danke für die schönen Weihnachtskarten! (Nicole, auch dir ganz besonders!)

Danke für mein Leben und mein Glück!

Und euch allen ein wundervolles, stressfreies Weihnachtsfest!
Ich wünsch euch viele strahlende Gesichter und ganz viel Liebe, leckeres Essen, wunderschöne Momente, viele Kerzen, Kuscheleinheiten und Dankbarkeit!

Bis nach Weihnachten! Ich hab euch lieb!

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Motivation gratis

Heute war ich wieder beim Sport und weil ich ja morgen mit meiner Freundin auch wieder gehe (dann auch mit Sauna) war ich heute nicht an den Geräten sondern nur auf dem Laufbahn.
Naja, nur klingt so doof. Ich bin 1 Stunde gelaufen / gewalkt nach meinem üblichen chaotischen Muster, was in erster Linie mit den Songs auf meinem MP3-Player zusammenhängt-

Ich fand mich echt sportlich. Genaugenommen finde ich mich immer noch sportlich.
Obwohl neben mir eine Frau gelaufen ist, die zwar die gleiche Zeit gelaufen ist, aber gefühlt doppelt so schnell.
Sie sah toll aus, schlank, schön, nicht-schwitzend und soooo schöne Haare.
Früher hätte mich sowas frustriert und ich hätte mich daneben in Grund und Boden geschämt.

Heute nicht mehr. Es motiviert mich. Denn ich war auch da. Ich gebe mir Mühe, ich gebe mein Bestes und ich komme auch dahin, wo ich hin will.
Wer weiß schon, wie lange sie schon läuft...ich war das dritte Mal auf dem Laufband.
Also warum schämen. Ich bin bielleicht nicht so sportlich wie sie, aber das heißt ja nicht, dass ich es nicht noch werden kann.
Wenn ich lieber auf dem Sofa hocke, weil ich nicht will, dass mich jemand so sieht, dann ändert sich ja auch nichts.
Nicht nur, dass ich nicht knackiger werde...ganz im Gegenteil: wenn ich mich bewegt habe, dann esse ich auch besser, einfach weil es mir dann auch ein Bedürfnis ist.
Wenn ich auf dem Sofa rumgammel, dann schreit mein Körper nach Chips. Auf dem Laufband schreit er nach Wasser und danach nach einem großen Smoothie.

Und ich mag einfach das Gefühl danach. Da merkt man immer, wie sehr vieles auch Kopfsache ist.
Wenn ich erkältet auf dem Sofa lümmel, dann fühle ich mich mies, dick und unsportlich und müde macht es mich auch. Wenn ich mit der gleichen Figur einen Tag später beim Sport bin, fühle ich mich viel besser.
Ich bewege mich anders, hab eine andere Körperhaltung. Ich sehe mich selbst anders.
Klar sehe ich mich nicht gleich als Versager, wenn ich mal vom Sofa nicht runterkomme...aber ich fühle mich eben besser, wenn ich beim Sport war, den kleinen Schweinehund überwunden habe.

Das Gute an dem Studio ist echt, dass die 5 Laufbänder haben, die im Gegensatz zu den Crosstrainern auch nicht sonderlich beliebt sind. Es stört überhaupt niemanden, wenn ich das Teil einfach eine Stunde blockiere.
Das war bestimmt nicht das letzte Mal, wo ich einfach nur zum Laufen hingefahren bin.

Das Essen für Weihnachten steht. Es gibt bei uns eigentlich nie mehrere Gänge, es gibt chinesische Nudeln mit einer süßsauren Gemüsepfanne und ich freue mich drauf.
Nachttisch finde ich immer blöd, besonders wenn es kurz darauf auch schon wieder Plätzchen gibt.
Ich fand das als Kind/Jugendliche schon immer gruselig, dass solche Feiern immer in Fressorgien ausgeartet sind.
Opulentes Mittag, dann ein kurzer Verdauungsspaziergang, dann Kaffee und Kuchen und quasi unmittelbar im Anschluss Abendbrot.
Ich hatte meistens nachmittags schon keinen Hunger mehr, geschweige denn abends...aber dann will man ja Omas nicht enttäuschen...iss doch was Kind...uff! Kennt das wer? Bei uns was das immer so.
Mag ich nicht, mochte ich noch nie. Also gibt es bei uns relativ simples Essen.
Manchmal denke ich, das ist für die Kinder vielleicht nicht feierlich genug, aber anderseits, warum sollte ich ihnen antrainieren, dass Feiern immer mit viel essen verbunden sein muss. Sie mögen Weihnachten trotzdem.